Hybrid-Schienenfahrzeuge

Dieselelektrische Schienenfahrzeuge und Mehrsystemfahrzeuge, die in den verschiedenen Netzen eingesetzt werden, sind nach der UN-Definition keine Hybridfahrzeuge, da nur ein oder kein Energiespeicher verwendet wird. Von Railpower und GE werden mit leistungsstarken elektrischen Pufferspeichern Dieselelektrischen Lokomotiven angeboten. Diese haben in bestimmten Situationen eine deutliche verbesserte Fahrleistung und nutzen durch Bremsenergie zurückgewonnene Bremsenergie für den späteren Antrieb. Dieser wird gespeichert und bei späterem Leistungsabfall verwendet. Die Firma JR East testete 2003 Lithium-Batterien in Verbindung mit Brennstoffzellen einen Hybridantrieb in dieselelektrischen Triebwagen. Diese gehören in die Kategorie serielle Hybridantriebe.

In Frankreich besitzt die Firma SNCF mit den Fahrzeugen B 82500 und B 81500 für den Regionalverkehr ebenfalls Hybridtriebwagen. Erste verwenden zusätzlich zu dem Dieselantrieb zwei unterschiedliche Fahrleitungsspannungen. Somit sind sie also Hybrid- und Mehrsystemfahrzeuge in einem.

Darüber hinaus existieren vor allem im Bereich der Straßenbahn Fahrzeuge, welche ihre elektrische Antriebsenergie aus der eigenen Fahrleistung oder aber aus einem Generator erhalten. Dieser wir dann durch einen Dieselantrieb angetrieben. Wagen des Typs Siemens Combino Duo der Nordhausener Straßenbahn dienen hierfür als Beispiel. Neben diesem Fahrzeug existieren noch mehr Fahrzeuge welche bei anderen Verkehrsbetrieben vorwiegend als Arbeitsfahrzeuge zum Einsatz kommen.